Einträge über atmel

push2talk - USB-Fußschalter zum Muten/Unmuten

Fertiges push2talk Gerät mit Fußschalter zum Anschluss via USB

Fertiges push2talk Gerät mit Fußschalter zum Anschluss via USB

Durch COVID-19 hat auch bei mir die Zahl der Tele- und Videokonferenzen stark zugenommen. Insbesondere dann, wenn viele Personen gleichzeitig teilnehmen, finde ich es wichtig, wenn alle, die gerade nicht sprechen, ihr Mikrofon stummstellen. So reduzieren sich störende Hintergrundgeräusche doch deutlich, und man versteht diejenige Person, die gerade spricht, viel besser.

Leider klappt das mit dem Stummschalten, und auch das Wiederaktivieren des Mikros nicht immer. Das haben wohl viele schon erlebt: Jemand vergisst das Stummschalten und alle anderen Konferenz-Teilnehmer werden unfreiwillig Zeuge von Geklapper, dem Schlürfen an einer Tasse oder sogar einem anderem, parallelem Gespräch am Handy. Oder jemand anderes beteiligt sich an der eigentlichen Diskussion und wundert sich, dass ein Feedback ausbleibt, bis sie oder er feststellt, dass das eigene Mikrofon noch gemutet ist.

Um da ein wenig Abhilfe zu schaffen, habe ich deshalb ein Gerät gebastelt, welches ich in diesem Artikel vorstellen möchte.

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Mini-HowTo: Atmel AVR RISC µC unter GNU/Linux programmieren

Nach langer Zeit habe ich mal wieder mein Atmel Entwicklungsboard ausgegraben, und die ganzen Programme zum Bespielen des Controllers auf meiner aktuellen Linux-Installation wieder zum Laufen gebracht. Da ich mit Mikrocontrollern nur ab und an mal was mache und in der Zwischenzeit eine Menge wieder vergesse, habe ich die wichtigsten Sachen aufgeschrieben. Gestern habe ich mich mit einigen technikbegeisterten Kollegen getroffen, um uns über unsere privaten Basteleien und Hacks austauschen zu können.

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avra 1.3.0 kompilieren

Avra ist ein Open Source Assembler-Programm für die Mikrocontroller der Atmel AVR RISC Familie. Da mich das Thema Mikrocontroller wieder gepackt habe, habe ich den ganzen dazugehörigen Krempel (Evaluations-Board, Programmer, ...) hervorgeholt und die notwendige Software auf meinen Computer wieder eingerichtet. In den kommenden Tagen werde ich hier auch ein kleines Einsteiger-Tutorial posten, welches die absoluten Basics darstellt.
Leider ist die avra Version, die auch aktuelle Linux-Distros, wie bspw. mein Fedora 18 anbieten (Version 1.2.3), schon etwas angestaubt. So unterstützt dieses avra noch nicht den ATtiny13-Controller, mit denen ich in Zukunft aber was machen wollte. Glücklicherweise bietet die avra Projektseite eine aktuellere Version 1.3.0 (die ist aber auch schon wieder von 2010!), die u.a. diesen Controller unterstützt. Diese Version kann man sich (nur) als Quellcode herunterladen, um es auf seinem System der Wahl zu installieren. Das war zumindest bei mir mit kleineren Hindernissen verbunden. Letztlich habe ich es hinbekommen. Wie ich das ging, möchte ich im Folgenden Beschreiben beschreiben.

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Probleme mit Include-Dateien bei avra

Das Programm AVRA ist ein Assembler Compiler für die Mikrocontroller von Atmel unter Linux, welcher kompatibel zum Assembler in Atmels Entwicklungsumgebung AVR Studio ist. Hin und wieder programmiere ich für verschiedene Zwecke einen Atmel und verwende dann lieber Assembler als C. Unter Linux wollte ich nun AVRAa einsetzen. Leider konnte ich keines meiner Programme kompilieren, da AVRA (Version 1.2.3) die Mikrocontroller-spezifischen Include-Dateien (Bsp: m16def.inc) nicht verarbeiten wollte. Offensichtlich hat AVRA ganz konkret Probleme bspw. mit den Pragma-Direktiven (Codezeilen mit #pragma).

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USBprog [Updated]

Nun habe ich endlich wieder einen Programmer für meine Mikrocontroller. Nach langem Suchen habe ich mich für den USBprog von Benedikt Sauter ( Embedded Projects ) entschieden. Mit 39 Euro (12/2013: nur 29,90€) ist es sicherlich nicht der billigste Programmer für die Atmel AVR-Familie, aber immer noch billiger als die Programmer aus dem Hause Atmel.

Der Programmer kommt als Bausatz, wobei die schwierigen SMD-Bauteile schon verlötet sind. Nur die Grobmotoriker-sicheren Bauteile, wie Pfostenleisten und USB-Buchse müssen noch angelötet werden, was allerdings schnell erledigt ist. Auf einer Seite steht groß "populate everything from top side", was so viel bedeutet, wie: "Alle Bauteile auf der Oberseite anbringen". Etwas genauer wäre jedoch gewesen, wenn man "populate everything from opposite side" geschrieben hätte, dann hätte ich auch nicht die Bauteile anfangs auf die falsche Seite gelötet :-(( Die Auflösung des Rätsels, welche Seite denn wohl die obere ist, gibt es im Internet. Nun ja, die insgesamt vielleicht etwa Feuerzeug-große Platine hat das Auf- und Ablöten gut überlebt ...

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