Import der alten Artikel

Es hat einige Zeit gedauert, aber nun sind viele der Artikel meines alten Blogs in Nikola importiert. Mein alter Blog basierte auf einer selbst- geschriebenen Software PerlPress, die Artikel selbst liegen in einer SQLite-Datenbank. Die weitere Pflege von PerlPress ist mir allerdings zu aufwändig geworden, weshalb ich mich entschieden habe, auf Nikola zu wechseln. Mit Hilfe eines Python Skripts habe ich eine Auswahl der Artikel in HTML Dateien für Nikola umgewandelt. In der Datenbank sind die Artikel zwar bereits in einer Art Quasi-HTML vorhanden, aber es finden sich einige spezielle Shortcodes (bspw. für Bilder und eingebettete YouTube- Videos), die Nikola nicht verstehen würde.

Ein weiteres Skript war erforderlich, um Umleitungen für die Artikel zu generieren, da sich in Nikola die Links zu den Artikeln geändert haben. Für jeden alten Artikel, welchen ich nicht in die neue Webseite übernommen habe, wird es eine Umleitung auf eine entsprechende "Sorry-Seite" geben. Für die übernommenen Artikel leite ich dann entsprechend auf die Nikola- Seiten um. Für die Umleitungen nutze ich die Variable REDIRECTIONS in Nikolas conf.py. Das Skript erzeugt mir letztlich einen Textblock, welchen ich an die geeignete Stelle in conf.py einfügen kann.

Einiges funktioniert noch nicht richtig, Links laufen ins Leere, einige Bilder werden nicht angezeigt usw. Das wid die Aufgabe der kommenden Zeit sein, das zu händisch in den Artikeln zu reparieren ...

push2talk - USB-Fußschalter zum Muten/Unmuten

Fertiges push2talk Gerät mit Fußschalter zum Anschluss via USB

Fertiges push2talk Gerät mit Fußschalter zum Anschluss via USB

Durch COVID-19 hat auch bei mir die Zahl der Tele- und Videokonferenzen stark zugenommen. Insbesondere dann, wenn viele Personen gleichzeitig teilnehmen, finde ich es wichtig, wenn alle, die gerade nicht sprechen, ihr Mikrofon stummstellen. So reduzieren sich störende Hintergrundgeräusche doch deutlich, und man versteht diejenige Person, die gerade spricht, viel besser.

Leider klappt das mit dem Stummschalten, und auch das Wiederaktivieren des Mikros nicht immer. Das haben wohl viele schon erlebt: Jemand vergisst das Stummschalten und alle anderen Konferenz-Teilnehmer werden unfreiwillig Zeuge von Geklapper, dem Schlürfen an einer Tasse oder sogar einem anderem, parallelem Gespräch am Handy. Oder jemand anderes beteiligt sich an der eigentlichen Diskussion und wundert sich, dass ein Feedback ausbleibt, bis sie oder er feststellt, dass das eigene Mikrofon noch gemutet ist.

Um da ein wenig Abhilfe zu schaffen, habe ich deshalb ein Gerät gebastelt, welches ich in diesem Artikel vorstellen möchte.

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Neowise

Endlich! Nach den Kometen Hyakutake 1996 und Hale-Bopp 1997 war mit Neowise eindlich mal wieder ein beeindruckender, mit bloßem Auge sichtbarer Komet am nächtlichen Himmel in Deutschland zu sehen.

Hier geht es zur Gallerie mit einer Auswahl an Bildern.

Neue Blog-Engine

Nachdem ich diesen Blog viele Jahre vernachlässigt habe, ist es jetzt an der Zeit, gründlich aufzuräumen. Dieser Blog lief viele Jahre mit einem eigens geschriebenen Software, um statische Webseiten zu erstellen ("Perlpress"). Damit ist jetzt Schluß, da mir der Pflegeaufwand zu groß geworden ist. In Zukunft pflege ich diesen Blog mit Nikola.

Die alten Artikel aus meinem alten Blog werden in der kommenden Zeit in diese Seite integriert.

XUM1541: Dateien zwischen Linux und C64 austauschen

Fertiger XUM1541-Adapter

Fertiger XUM1541-Adapter zum Anschluß eines Commodore Disketten-Laufwerks über USB

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Dateien zwischen einem über 30 Jahre alten Commodore 64 (C64) und einem modernen Linux-Computer auszutauschen. Ich möchte in diesem Artikel eine besonders einfache und preisgünstige Variante vorstellen, die ich selbst zuhause realisiert habe. Sie besteht darin, mittels eines preisgünstigen Mikrocontroller-Boards einen Adapter zu bauen, um ein Commodre 5.25" Disketten-Laufwerk über USB an einen modernen Linux-Computer anzuschließen. Solche USB-basierten Adapter sind unter der Bezeichnung XUM1541 bekannt.

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Musik-Clips von YouTube als Musikdatei herunterladen

Auf YouTube finden sich eine Vielzahl von Musik Clips, teils urheberrechtswidrig hochgeladen, teils aber auch völlig legal abrufbar. Manche dieser Lieder findet man dann vielleicht so toll, daß man diesen gerne in seiner MP3-Sammlung hätte. Zu diesem Zweck gibt es eine ganze Reihe von Webdiensten, denen ich allerdings nicht so richtig traue oder die teilweise auch Mist produzieren (z.B. wird die Länge des Tracks beim Abspielen falsch angezeigt). Ich bin ja bekanntermaßen ein Freund der Linux Kommandozeile, und so hat es mich gefreut, schon vor einiger Zeit das Programm youtube-dl gefunden zu haben. Das möchte ich hier kurz vorstellen.

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Astrofotografie mit der Digitalkamera - Etwas Theorie

Sternfeldaufnahme
Digitale Sternfeldaufnahme der Umgebung um die Leier, gerechnet aus 20 Einzelaufnahmen je 15 Sekunden.

Als Jugendlicher habe ich mich sehr für Astronomie interessiert. Ich hatte damals eine "geerbte" analoge Spiegelreflexkamera und habe eine ganze Reihe einfacher Sternfeldaufnahmen gemacht, in dem ich mit der nicht nachgeführten Kamera vom Stativ aus aufgenommen habe. Schon mit diesem vergleichsweise einfachen Setup ohne Teleskop kann man sehr beeindruckende Bilder schießen. Mit dem Studium und dem Umzug in eine lichtverschmutzte Stadt ist dieses Hobby eingeschlafen. Inzwischen habe ich eine digitale Spiegelreflexkamera und mal wieder Lust, die eine oder andere Aufnahme des Sternenhimmels zu machen - so wie früher. In diesem Artikel möchte ich ein paar hilfreiche Konzepte und Begriffe einführen. In späteren Artikeln sollen dann praktische Beispiel folgen.

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Fehlender Speicherplatz bei Linux-Partitionen?

Informationen über die Speicherplatznutzung auf den Partitionen eines Linux-Systems erhält man mit dem Kommandozeilen-Tool df (Disk Free) aus den GNU Core Utils. Bei mir sieht die Ausgabe in etwa so aus:

jan@think ~> df -H
Dateisystem Größe Benutzt Verf. Verw% Eingehängt auf
/dev/mapper/fedora_think-root 19G 8,0G 9,6G 46% /
...

Na, fällt Euch was auf? Nein? Also, mich hat das schon immer gewundert, nur habe ich mich bislang nicht getraut, zu fragen. Das habe ich jetzt gemacht, und eine aufschlußreiche Antwort erhalten.

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Fish shell

Vor einiger Zeit bin ich von der Bourne-again Shell (bash) zu fish gewechselt. Fish ist eine sehr benutzerfreundliche Shell, die mit einigen wirklich nützlichen Features aufwartet. Die Kommandozeile ist farbig. Falsch eingegebene/nicht existente Befehle erscheinen rot, korrekte Befehle blau. Standardmäßig erfolgt Auto-Vervollständigung, usw. Weitere Features sind auf der Webseite beschrieben.

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