Einträge über mond

Alles Schwindel: Bemannte Mondlandung 1969 gab es nicht!

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40 Jahre lang wurden wir betrogen und belogen: Die bemannte Mondlandung im Sommer 1969 hat niemals stattgefunden! Niemand Geringeres als Neil Armstrong mußte dies - konfrontiert mit Beweisen des Verschwörungstheoretikers Ralph Coleman - eingestehen:

It only took a few hastily written paragraphs published by this passionate denier of mankind's so-called 'greatest technological achievement' for me to realize I had been living a lie, " said a visibly emotional Armstrong, addressing reporters at his home. "It has become painfully clear to me that on July 20, 1969, the Lunar Module under the control of my crew did not in fact travel 250,000 miles over eight days, touch down on the moon, and perform various experiments, ushering in a new era for humanity. Instead, the entire thing was filmed on a soundstage, most likely in New Mexico.

Vor den Augen mehrerer Journalisten nahm der sichtlich enttäuschter Armstrong Mondgestein, daß er über 40 Jahre aufbewahrte, und entsorgte diese Fälschungen im Müll.

Hihihi, so kann man es derzeit in einem Artikel auf der Internet-Seite The Onion lesen. Das es sich bei The Onion nun aber leider um eine Art Satire-Magazin handelt, ist nicht jedem Journalist aufgefallen. Und so hat es diese Meldung tatsächlich sogar bis in einige Printausgaben indischer Zeitungen geschafft! Da gab es anschließend peinliche Richtigstellungen.

Hochauflösende LRO-Bilder der Apollo-Landestellen auf dem Mond

LRO-Aufnahme der Apollo14-Landestelle

Gestern habe ich die Veranstaltung "Fly me to the moon" im Gasometer Oberhausen besucht. Zum 40. Jahrestag der ersten bemannten Mondlandung gab es dort Vorträge, Gesprächsrunden und amüsante Lyrik- und Theater-Einlagen. Im Rahmen eines diesen Vortrages wurden aktuelle Bilder von einer Kamera auf der US-amerikanischen Mond-Orbitermission LRO (Lunar Reconnaissence Oriber) präsentiert, welche die Landestellen der Apollo-Missionen zeigen. Obwohl es sich derzeit noch um nahezu unbehandelte Daten handelt, übertreffen sie in Auflösung und Detailreichtum alle bisherigen Aufnahmen des Mondes. Bspw. sieht man auf der Aufnahme der Landestelle von Apollo 14 tatsächlich das zurückgelassene Gestell der Mondlandefähre, Spuren, die die Astronauten bei Ihren Spaziergängen im Mondstaub zurückgelassen haben sowie Gerätschaften für wissenschaftliche Experimente. Aufnahmen weiterer Apollo-Landestellen findet man hier . Derzeit befindet sich LRO noch nicht im Zielorbit. In der operativen Phase der Mission sollen die Kameras Bilder mit einer Bodenauflösung von 0.5 Metern liefern. Dann sollen die Landestellen erneut aufgenommen werden, und diese Bilder werden noch mehr Details zeigen!

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Disney und v. Braun: Popularisierung der Raumfahrt

Von Braun 1941 in Peenemünde Gestern lief im ZDF eine Dokumentation über das Leben und Schaffen von Wernher von Braun . Der "Columbus des Weltraums" gehört sicherlich zu den umstrittenen Personen des letzten Jahrhunderts. Für die Realisierung des Menschheitstraums von der Eroberung des Weltraums ging er buchstäblich über Leichen. Für den Bau der ersten funktionstüchtigen Rakete der Welt, der A4 (Aggregat 4) schmiß er sich den Nazis an den Hals, die mit seiner Erfindung natürlich nicht einen Mondflug planten, sondern mit dieser Rakete europäische Städte beschossen ( V2 : Vergeltungswaffe 2). Neben diesen Opfern verloren bei der Serienproduktion der Raketenbombe im thüringischen Mittelbau Dora tausende Zwangsarbeiter unter schrecklichsten Bedingungen ihr Leben. Schlimm genug, aber von Braun hat zeitlebens eine Verantwortung hierfür zurückgewiesen. Offenbar hielt er diese Opfer für die Realisierung seines Traums für tolerierbar.

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40 Jahre Mondlandung

Vor 40 Jahren, am 20. Juli 1969, betraten die ersten Menschen den Mond. Millionen Menschen verfolgten das Jahrhundert-Ereignis am Fernsehschirm. Für das deutsche Publikum berichtete damals der Raumfahrt-Journalist Anatol Johansen. Im Webcast des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) berichtet er über seine Erinnerungen an diese Tage und die besonderen Herausforderungen, die dieses Unterfangen mit sich brachte.

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Link zum DLR-Webcast

Sprunghöhe auf dem Mond

Astronaut Young, Apollo 16
Astronaut Young, Apollo 16 (1972)

Am Abend nach einer Dienstreise habe ich mit einem Kollegen noch in einem netten bayrischen Restaurant in München gesessen. Dort haben wir darüber diskutiert, wie hoch eigentlich ein Mensch auf dem Mond springt. Eine weit verbreitete Argumentation von Vertretern der Hypothese eines Mondlandungs-Fakes ist, daß Astronauten 6 mal höher springen müßten, da ja nun auch die Schwerkraft des Mondes 6 mal kleiner ist als die der Erde. Das klingt zunächst einmal sehr plausibel. Tatsächlich springen die Astronauten, die man auf Videoaufzeichnungen der Mondoberfläche sieht, bei weitem nicht so hoch, sondern lediglich etwa 60cm. Die Mondlandungs-Gegner behaupten nun, diese Aufzeichnungen seien mit leichteren Raumanzug-Attrapen in einem Studio gedreht worden. Aber probieren Sie mal, 60cm hoch zu springen! Geübte Tänzer schaffen ohne hinderlichen Raumanzug (auch wenn es eine leichtere Attrape ist) und mit "Anlauf" etwa 50cm. Ich selbst nur 25cm. Allein damit wäre die Studio-Behauptung schon weitestgehend wiederlegt, man hätte die gefilmten Astronauten mit Hilfe von Flaschenzügen anheben müssen. Die folgende Betrachtung zeigt aber auch, daß die Überlegung mit der Sprunghöhe noch etwas komplizierter ist.

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